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Nagelkorrektur-Systeme
Als Nagelkorrektur-Systeme bieten wir unsere ERKI-Technik und unsere Onyclip-Technik an.
Beide Systeme sorgen für eine Druck-Entlastung des Nagelfalzes und finden z.B. Anwendung bei:
  • Unguis incarnatus (eingewachsener Nagel)
  • Deformität des Großzehennagels
  • zu kurz geschnittene Nägel
  • Entzündung im Nagelfalz
  • generelle Schmerzen am Nagel (beim Laufen)

Bei der ERKI-Technik wird mit Kunststoff-Haken gearbeitet, welche mit Klebe-Gel auf dem Nagel fixiert werden.
Die Onyclip-Technik arbeitet mit einem federhartem, kunststoffbeschichtetem Edelstahlstreifen, der schmerzfrei auf den Zehennagel geklebt wird.
ERKI-Technik
In die ERKI-Haken werden je nach gewünschter Zugkraft, Gummiringe mit verschiedenen Durchmessern eingehängt.
Durch die Dehnung der Gummiringe entsteht sofort eine Zugkraft, die das Abflachen des Nagels und somit ein Anheben der seitlichen Nagelränder bewirkt.
Vorteile einer solchen Behandlung sind:
  • individuell dosierbare Zugkräfte (Auswahl der Position des Hakens)
  • drei-stufige Zugkraft durch 3 unterschiedliche Gummiring-Größen

Die Anwendungsdauer richtet sich je nach Nagelwachstum und wird mehrere Monate in Anspruch nehmen.
Ein Nagel erneuert sich übrigens in ca. 9 bis 12 Monaten.

Wenn Sie mit der ERKI-Technik arbeiten, sind die Schritte wie folgt:
  • Nagelplatte des Patienten vorbereiten (ggf. glätten, reinigen)
  • Aufkleben der ERKI-Haken auf den Nagel
  • Auswahl des Gummi-Rings
  • Gummiring in den ersten Haken einhängen
  • Überzugsschlauch über den Gummi-Ring ziehen
  • Gummiring in den anderen Haken einhängen
  • Überzugsschlauch in der Mitte mit Klebe-Gel auf dem Nagel befestigen
  • Kontrolle im Abstand von 3-4 Wochen, ggf. Gummiring erneuern
Onyclip-Technik
Beim Festkleben der beiden Enden der ONYCLIP-Spange auf den Nagel wird die ONYCLIP-Spange gebogen.
Durch die Spannung der Spange wirkt sofort eine entlastende Kraft auf die Nagelränder, sie werden nach oben gezogen. Dies ermöglicht eine schnelle Entzündungs-Hemmung.
Die Nagelplatte wird abgeflacht und wächst leichter über die Weichteile hinweg.
Die Vorteile einer Behandlung mit ONYCLIP sind weiterhin:
  • individuell dosierbare Zugkräfte (per Vorbiegen)
  • zwei generelle Zugkraft-Stufen durch die zwei Spangenstärken (0,10 und 0,15 mm)
  • mehrfache Verwendung der ONYCLIP-Spange beim selben Patienten ist möglich
  • die Zugkraft ist auch nur einseitig einstellbar
  • ONYCLIP kann auch als prophylaktische Spange verwendet werden

Wenn Sie mit der Onyclip-Technik arbeiten, sind die Schritte wie folgt:
  • Nagelplatte des Patienten vorbereiten (ggf. glätten, reinigen)
  • Breite des Nagels feststellen
  • ONYCLIP entsprechend der Nagelbreite zuschneiden und spitze Ecken abrunden
  • ONYCLIP ggf. vorbiegen (Einstellung Zugkraft)
  • ONYCLIP und Nagelplatte entfetten
  • an einem Ende des ONYCLIP diesen mit Klebe-Gel benetzen
  • den ONYCLIP ca. 1 Spangenbreite hinter der Problemzone auf den Nagel aufsetzen und mit dem Spatel in Kontakt bringen
  • am anderen Ende ebenso verfahren
  • auf Wunsch mit Nagellack lackieren
  • Versetzen der Spange nach ca. 10-20 Tagen (Grund: bereits erzielter Behandlungs-Erfolg)
  • die Anwendungsdauer richtet sich nach dem Nagelwachstum (i.d.R. mehrere Monate)
16 Produkte in diesem Produktbereich gefunden, sortiert nach Bestellnummer:
Bestellnr.
Beschreibung
Inhalt
Einheit
Erki-Set komplett
1
Stück
Gummi-Ringe, Gr. 1, Ø 3,20 mm
100
Stück
Gummi-Ringe, Gr. 2, Ø 4,80 mm
100
Stück
Gummi-Ringe, Gr. 3, Ø 6,35 mm
100
Stück
Greif-Pinzette
1
Stück
Durchziehnadel
1
Stück
Überzugschläuche
100
Stück
Erki Haken
100
Stück
Erkis mit Klebegel
10
Stück
Onyclip Einführungspackung
1
Stück
Seitenschneider
1
Stück
Rundzange
1
Stück
Klebe-Gel
3 x 1
g
Entfetter
50
ml
Onyclip Streifen 0,10 mm stark, 10 cm lang
8
Stück
Onyclip Streifen 0,15 mm stark, 10 cm lang
8
Stück
zur Anleitung Onyclip (pdf)
zur Anleitung Erki-Technik (pdf)
zu den FAQ_ERKI-Technik (häufig gestellten Fragen)
zu den FAQ_Onyclip-Technik
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Hintergrund-Wissen
Beim Unguis incarnatus (lat., eingewachsene Nagel) handelt es sich um eine chronische eitrige Entzündung meist des inneren, selten des äußeren oder beider Nagelfalze der Großzehe, gelegentlich an einer anderen Zehe.
Druck ist die häufigste Ursache, seltener sind Infektionen oder Verletzungen.
Begünstigt wird das schmerzhafte Leiden durch zu enges Schuhwerk und unzweckmäßiges Nagelbeschneiden (Nagelecken zu kurz). Auch die Form des Nagels kann, wenn seine Ränder nach unten und innen umgebogen sind und dadurch tief in den Falz einschneiden, die Ursache sein. (Quelle: Berkemann Fuß Lexikon)
Abbildungen und technische Daten sind unverbindlich.
Änderungen im Interesse der Weiterentwicklung bleiben vorbehalten.